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| Wan Athit, 05. Ganyayon 2553 | Sonntag, 05. September 2553 (2010 n.Chr.) |
Welche Bedeutung hat der Name Buddhismus?
Der Name Buddhismus kommt von dem Wort 'budhi' und bedeutet 'aufzuwachen', somit ist Buddhismus gleichbedeutend mit 'Philosophie des Aufwachens, Erwachens'. Begründet wurde diese Philosophie von einem Mann namens Siddhartha Gotama (sanskrit: Gautama), der im Alter von 35 Jahren 'aufwachte' und später als der 'Buddha' (der 'Erwachte') bekannt wurde.
Während der Vatikan noch im Jahre 1632 den italienischen Wissenschaftler Galileo Galilei wegen Häresie und Gotteslästerung zu lebenslanger Haft verurteilen liess, da er die Sonne und nicht die Erde als Mittelpunkt unseres Universums erkannt hatte, verkündete der Buddha beteits grundlegende naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die teilweise erst im 20. christlichen Jahrhundert von Wissenschaftlern entdeckt und belegt bzw. bestätigt wurden. Der Buddhismus als Philosophie ist nun 2547 Jahre alt und dürfte schätzungsweise etwa 500 Millionen Anhänger weltweit haben. Da Buddhisten sich nicht "zwingend" zu ihrer Philosophie bekennen müssen, sind exakte Zahlen schwer anzugeben, eine grosse "Dunkelziffer" bleibt im Moment noch die Volksrepublik China. Manche Quellen sprechen von rund einer halben Milliarde Buddhisten alleine in diesem Land. Bis vor etwa 100 Jahren war die buddhistische Philosophie fast ausschliesslich eine "asiatische Angelegenheit", sie gewinnt aber immer mehr Anhänger nun auch in Europa, Australien und Amerika. Völlig falsch ist allerdings die immer wieder gesehene und fast gebetsmühlenartig heruntergeleierte Behauptung, der Buddhismus sei eine "asiatische" oder "fernöstliche" Religion. Niemand aber bezeichnet das Christentum als "asiatische" oder "nahöstliche" Religion, obwohl Jesus seine Lehre auf diesem Kontinent bzw. in dieser Region verkündete. Die Lehre des Buddha ist universell gültig und nicht an Regionen, Länder, Kontinente gebunden, sie steht allen Wesen auf ihrem Weg zum Erwachen offen, unabhängig von Geschlecht und Rasse. |