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| Wan Athit, 05. Ganyayon 2553 | Sonntag, 05. September 2553 (2010 n.Chr.) |
Welchen Stellenwert hat Tierschutz im Buddhismus?Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation "Ich will mich bemühen, kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen" so lautet die erste der insgesamt fünf sila's, der buddhistischen Moralgebote. Und damit ist eigentlich klar, dass der heute in den meisten Ländern übliche Umgang mit Lebewesen, die sich der Mensch als sogenannte "Nutztiere" auserkoren hat, aus buddhistischer Sicht völlig unakzeptabel ist.
Es geht auf dieser Seite weniger um Sinn oder Unsinn tierischer Nahrungsmittel, die für den Menschen ohnehin nur zu Krankheiten aller Art führen, es geht darum, wie der Mensch mit Lebewesen umgeht, die er glaubt massakrieren und verspeisen bzw. in Testlaboratorien langsam zu Tode schinden zu zu müssen. Quer durch alle Glaubensrichtungen hat sich der Mensch vermessen, für andere unschuldige Wesen die Hölle auf Erden zu bereiten, bei den meisten schon von der ersten Minute ihrer Geburt an.
Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden. Was es auch an lebenden Wesen gibt, ob stark oder schwach, ob gross oder klein, ob sichtbar oder unsichtbar, fern oder nahe, geboren oder einer Geburt zustrebend, mögen sie alle glücklich sein. Dies ist ein Auszug aus der Metta Sutta (Sutta = Lehrsatz), der Anleitung des Buddha zur Erlangung und Ausübung liebevoller Güte. Wie aber kann ein Wesen glücklich sein, das fast vom Augenblick der Geburt an von seiner Mutter getrennt wird und die paar Monate, die ihm der Mensch an "Leben" zugesteht, unter erbärmlichsten Umständen in sog. Kastenstände eingepfercht dahinvegetieren muss, bevor es dann, möglicherweise noch tagelang quer durch die Weltgeschichte gekarrt, in einem Horrorhaus mit dem Namen Schlachthof massakriert wird? |