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| Wan Athit, 05. Ganyayon 2553 | Sonntag, 05. September 2553 (2010 n.Chr.) |
Wie steht der Buddhismus zur Empfängnisverhütung?
Buddhismus ist eine Philosophie für das Hier und Jetzt, nicht für Spekulationen über das Vorher oder Nachher.
Für Buddhisten sind Kinder auch kein Geschenk des Himmels oder eines imaginären Gottes sondern das Ergebnis eines Zeugungsvorganges, bei dem ein Geist in ein befruchtetes Ei einzieht - ab diesem Zeitpunkt begnnt ein neues Leben. Der Buddhismus spricht sich also nicht gegen irgendeine Form herkömmlicher Empfängnisverhütung aus, eher zeugt dies von gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein. Kondome killen nicht, sie verhüten die Zeugung von möglicherweise unerwünschten Kindern und verhindern Geschlechtskrankheiten Die Natur selbst kennt "Empfängnisverhütung" in der Form fruchtbarer und unfruchtbarer Perioden, saisonal bedingter fruchtbarer Perioden und darüber hinaus gibt es immer wieder nicht fortpflanzungsfähige Lebewesen. Obwohl der Buddhismus keine Ehe als religiösen Akt kennt, sondern das Zusammenleben zweier Menschen den jeweils vorherrschenden gesellschaftlichen Bräuchen und Gepflogenheiten überlässt, sprach sich der Gautama Buddha gegen sexuelle Beziehungen ausserhalb einer festen Partnerschaft und zwischen nicht reifen Menschen aus. |