Buddhistische virtuelle Sangha

Der Buddhismus lehrt uns: Nur dem, der nicht in den Kategorien von Karma, Wiedergeburt und Nirvana denkt, kommt das Leben ungerecht vor.


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Wan Suk, 30. Garagadakom 2553 Freitag, 30. Juli 2553 (2010 n.Chr.)




eurasien.net - Buddhismus Weder die Welt noch irgend eines der Dinge, aus welchen die Welt besteht, ist oder war jemals in sich eine Quelle des Leids. Erst von dem Augenblick an, wo man ergreift und anhaftet, gibt es Leid; wenn man nicht ergreift und anhaftet, gibt es kein Leid.
Zu sagen, das Leben sei Leiden, ist oberflächlich, zu vereinfachend und voreilig. An das Leben anzuklammern und anzuhaften ist leidbringend; an das Leben nicht anzuklammern, nicht anzuhaften bringt kein Leid. Dieses Leben dient einem Zweck, es ist nicht sinnlos.

Ajahn Buddhadhasa


eurasien.net - Buddhismus
Ich sehe klar.
Du auch?

Im Buddhismus werden wir gelehrt, niemand und nichts zu glauben, ohne selbst erkannt zu haben, was die jeweilige Wahrheit ist.

Ajahn Buddhadhasa

"Buddhisten sind keine Vereinigung von Leuten, die im Stechschritt zum Nirvana marschieren. Ich habe nichts dagegen, wenn man so etwas Buddhismus nennt; aber mit dem historischen Buddhismus und dem Buddhismus der Länder, in denen es Buddhisten in größerer Zahl gibt, hat ein Stechschritt - Buddhismus reichlich wenig zu tun."

Alois Payer


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Einstein und Buddhismus Die Religion der Zukunft wird eine kosmische Religion sein. Sie muss über den persönlichen Gott hinausgehen und Dogma und Theologie meiden. Sie sollte sich auf das Natürliche ebenso beziehen wie auf das Spirituelle und ein religiöses Empfinden zur Grundlage haben, welches aus der Erfahrung erwächst, dass alle Dinge der Natur und des Geistes eine sinnhaltige Einheit bilden. Der Buddhismus entspricht dieser Beschreibung. Wenn es eine Religion gibt, die dem modernen Wissenschaftsanspruch standzuhalten vermag, dann ist es der Buddhismus.

Albert Einstein
Meditation - Mythos & Realität

Meditation - Mythos & Realität

Meditation soll und will kein Glaubenssystem erschaffen, sondern eine Anleitung sein, wie sich die Natur unseres Geistes direkt erforschen lässt. Dabei gelangt man durch direkte Erfahrung zu den Dingen, wie sie sind und zu einem lebendigen Verständnis aus erster Hand.

Meditieren kannst Du allerdings überall - im Sitzen, Stehen, Gehen, Liegen. Eine kleine Einführung und Aufklärung findest Du hier.


Willkommen in der Zukunft!

Alles über Dhamma (Dharma) Karma (Kamma), Nirvana (Nibbana), Wiedergeburt, edle mittlere Pfade, buddhistische Weisheiten, Meditation. Leicht verständlich für Sie zuammengestellt.

Sinn dieser unabhängigen Website

(eurasien.net ist keiner bestimmten Lehrtradition verpflichtet sondern will, aus der Sicht von buddhistischen Laien, über die universellen Grundlagen des Buddismus informieren).

Im heutigen Buddhismus gibt es, ebenso wie in anderen Hauptreligionen, verschiedene Schulen und Lehren (Theravada, Mahayana, Vajrayana, und die Untergruppierungen Zen usw. usw.) die entweder national oder regional ihre Bedeutung haben.

Alle buddhistischen Schulen basieren aber auf des Gautama Buddha's Lehren, und zwar zunächst auf die Vier Edlen Wahrheiten
  1. die Wahrheit vom Leiden,
  2. die Wahrheit von der Leidensentstehung,
  3. die Wahrheit von der Leidenserlöschung,
  4. die Wahrheit vom Pfad, der zur Leidenserlöschung führt.
sowie die Offenbarung des, in der 4. Wahrheit genannten, Edlen Pfades
  1. Rechte Erkenntnis
  2. Rechte Gesinnung
  3. Rechte Rede
  4. Rechte Tat
  5. Rechter Lebenserwerb
  6. Rechte Anstrengung
  7. Rechte Achtsamkeit
  8. Rechte Sammlung
Der allen Buddhisten empfohlene Moralkodex lautet
  • Enthaltung vom Töten (und Verletzen) von Lebewesen
  • Enthaltung vom Nehmen von Nichtgegebenem
  • Enthaltung von falschem Sexualverhalten
  • Enthaltung von Lügen, Hinterträgerei, Denunziation, verbalen Grobheiten, Geschwätz
  • Enthaltung von berauschenden Mitteln, die Anlaß zu Nachläßigkeit sind


Der Ozean des Lebens Zugegeben, auch der Buddha wusste, dass diese Lehre schwer zu verstehen sein wird, er wollte anfangs sein Wissen gar nicht weitergeben weil er erkannte, dass es ihm nur Unannehmlichkeiten einbringen wird. Der Buddha hat immer wieder darauf hingewiesen, daß alles Leid mit Unwissenheit beginnt und daß die restlose Zerstörung der Daseinsfessel nur durch die Entfaltung von paññá (Weisheit) erreicht wird. Erst der reine, fleckenlose Geist erkennt, daß zwischen Ich und Umwelt gar kein Wesensunterschied besteht: da ist kein Getrenntsein von Erkennendem und Erkanntem.

Er hat sich daher dann entschieden, seine Erkenntnis zum Wohle von uns allen, zur Beseitigung der Unwissenheit, weiterzugeben - und diese website will mit dazu beitragen, seine Lehre mit zu verbreiten, in möglichst leicht verständlichen und leicht zugänglichen Informationen, damit Interessierte sich nicht wie Ertrinkende in einem Ozean an fast unüberschaubaren Informationen vorkommen.

Diese Website ist dem Buddhismus und keiner bestimmten Lehrtradition verpflichtet, also völlig neutral und davon überzeugt, dass jeder seinen Weg findet, sobald er einmal die Grundzüge der Lehren des Buddha begtiffen hat. Mit welcher buddhistischen Schule jemand seinen Weg zur Erleuchtung gehen will, ist eine sehr persönliche Angelegenheit.

Es gibt im Buddhismus keinen einzig "richtigen Weg". Je nach persönlicher Veranlagung und/oder Vorliebe wird sich der auf dem Weg zur Erkenntnis Befindliche für den einen oder anderen Weg entscheiden, der sich in der eigenen Einschätzung dann als der "richtige" erweisen kann. Im Buddhismus gibt es viele Wege und Pfade, die zu dem einen Ziel führen: den Weg der Einsicht und der Erkenntnis, den Pfad der selbst auferlegten und als für einen selbst als richtig erkannten Disziplin, den Pfad der Erkenntnis der Dinge, wie sie wirklich sind, durch Meditation. Alle diese Wege und Pfade stehen völlig gleichberechtigt auf gleicher Stufe, es lohnt sich deshalb, alle einer gründlichen Prüfung zu unterziehen und sie eventuell auch miteinander zu verbinden.

Wenn Du das erste Mal auf diesen Seiten bist und auch über den Buddhismus wenig weisst, also nach Informationen suchst, dann wäre das Lesen dieses Artikels sehr interessant. Ich selber bin dadurch erst zum Nachdenken angeregt worden und habe letztendlich meinen Weg gefunden.

Für Anregungen und Kritik sind wir jederzeit dankbar, bitte schicken Sie uns diese per eMail
eurasien.net - Buddhismus Achtung, Sie könnten beim Lesen dieser Seiten ins Schleudern kommen!

Vorneweg: Buddhismus ist keine "Bring-Religion". Niemand sagt: komm her und glaube. Buddhismus ist ein Angebot, unverbindlich: komm her und sieh selbst.
Im Buddhismus gibt es keine Seele, folglich auch keine berufsmässigen Seelsorger. Buddhismus muss jeder für sich selbst erschliessen, erfassen, begreifen - Buddhismus erfordert also eine gehörige Portion Vernunft. Und genau die wird bei den theistischen Religionen nicht gerne gesehen.

Für einen Buddhisten gibt es weder Sünde noch Vergebung durch einen imaginären Gott oder Messias. Alles das, was uns heute als ungerecht erscheint, ist nichts anderes als das Ergebnis von Karma (Pali: Kamma), also das Resultat aus unseren Taten, die wir in früheren oder auch im jetzigen Leben vollzogen haben, heilsame Taten als auch unheilsame Taten - alles was uns also widerfährt, ist lediglich die "Quittung" für unser Verhalten. Daraus ergibt sich eine sehr wichtige Tatsache: Buddhisten suchen (oder besser gesagt: finden) die Ursache für evtl. missliche Lebenssituationen niemals bei anderen, sondern nur bei sich selbst.

Der Buddhismus lehrt aber keine fatalistische Vorbestimmung, kein Kismet, keine göttliche Vorsehung, kein vorausbestimmtes oder unabdingliches Schicksal, sondern Wirkungen, die sich ausschliesslich aufgrund unseres früheren oder jetzigen Tun's und Lassen's ergeben. Für die positiven oder negativen karmischen Folgen ihres/seines Handelns ist also jede/r selbst verantwortlich, kein imaginäres vorausbestimmtes Schicksal.

Wenn Sie sich jetzt doch noch weiter informieren wollen, dann sind diese Seiten sicher eine sehr gute erste Quelle, um den Buddhismus so kennenzulernen, wie er wirklich ist: Buddhismus ist kein esoterischer, mystischer, im Wellnessbereich angesiedelter Lifestyle für frustrierte Abendländer. Buddhismus ist auch keine "fernöstliche" Religion ebenso wie das Christentum keine "nahöstliche" ist. 99,99 % der bekennenden Buddhisten laufen nicht in orangefarbenen Kutten durch's Leben oder stottern im Lotussitz in tiefer Meditation versunken ihre Jahre ab - sie sind Menschen wie du und ich. Buddhisten, die die Lehre des Buddha bereits verstehen und akzeptieren, haben erkannt, dass die Ursache alles Leidens nur in jedem von uns selbst liegt.

Und wir dennoch sehr viel tun können, um unsere Lebenszyklen möglichst angenehm zu gestalten. Der erste Schritt dazu ist: Erkenne!





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